Umgezogen!

Ihr Lieben,

mein Blog ist umgezogen und ab sofort hier zu finden:

http://gruebeley.preziosum.de/

Wir “sehen” uns dort! ;-)

gruebeley

An Dezembertagen…


An Dezembertagen kann es sein,

dass es abends freundlich klopft,
dass Besuch kommt unverhofft,
dass dir jemand Himmelstorte backt
und die dicksten Nüsse knackt,
dass er dir ein Lied mitbringt
und von seinen Träumen singt.
An Dezembertagen kann es sein,
dass Menschen plötzlich Flügel tragen
und nach Herzenswünschen fragen.
Riesen werden sanft und klein,
laden alle Zwerge ein -
Dezember müsst´ es immer sein !

(Anne Steinwart)

Gestutzte Eiche

Gestutzte Eiche

Wie haben sie dich, Baum, verschnitten,
Wie stehst du fremd und sonderbar!
Was hast du hundertmal gelitten,
Bis nichts in dir als Trotz und Wille war!
Ich bin wie du, mit den verschnittnen,
Gequälten Leben brach ich nicht
Und tauche täglich aus durchlittnen
Rohheiten neu die Stirn ins Licht.
Was in mir weich und zart gewesen,
Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,
Doch unzerstörbar ist mein Wesen,
Ich bin zufrieden, bin versöhnt,
Geduldig neue Blätter treib ich
Aus Ästen hundertmal zerspellt,
Und allem Weh zu Trotze bleib ich
Verliebt in die verrückte Welt.

Hermann Hesse

Du und Psychotherapie? – Ein Einblick

Mittlerweile habe ich mitbekommen, wieviele Menschen eigentlich eine Psychotherapie wollen oder benötigen.  Monatelange Wartezeiten für einen Termin sind die Regel.
Aber: das allein kann dir schon die Sorgen und die Scham nehmen, dass du der oder die Einzige mit Problemen bist. Die Praxen sind absolut überlaufen. So viele nehmen diese Hilfe in Anspruch. Wenn dein Termin dann endlich näher rückt, fragst du dich, ob es das Richtige für dich ist, ob es überhaupt hilft – und vor allem, ob du dich dem Ganzen öffnen kannst.
Natürlich muss du Vertrauen entwickeln, schauen, ob der Therapeut und du zueinander passen. Mehr

Drama Weisser Yeti – Ein Erklärungsversuch

Yeti

Yeti (c) Harm Bengen, www.harmbengen.de

Was sind eure Assoziationen, wenn ihr an ‘Yeti’ denkt?
Meine 11jährige Tochter sagt sofort: “Ist das nich so ein Viech aus den Bergen? Weiß und mit Fell?” Genau daran denken die meisten. Und zudem ist keiner sicher, ob es den Yeti wirklich gibt.
Man kriegt ihn also – wenn überhaupt – nur selten zu Gesicht. Er ist eine Art Mythos.
Beziehen wir das Ganze doch mal auf mich. Ich weiß, Mythos klingt da etwas größenwahnsinnig. Man darf doch wohl träumen!? Aus den Bergen bin ich nicht, liegt mir auch überhaupt nicht. Ich gehöre in Wassernähe. Weißes Fell kann ich insofern bieten, dass meine Haare langsam grau werden… naja.
Da war doch noch was. Ich bin ein Landei, das gebe ich zu. Das reicht doch wohl zum Thema “Viech”?!
Mir ist der Yeti sympathisch, weil er sich kaum zeigt. Er wird seine Gründe haben. Auch ich habe mich ziemlich zurückgezogen. Das Warum und Wieso versuche ich schon einige Zeit zu erörtern. Auf die Entwicklung bin ich selbst gespannt.

Zu ‘Drama’ fällt meiner Tochter ein: “Irgendwas Schlimmes. Aber auch, wenn jemand übertreibt.”
Neben dem Drama als Literatur- und Schauspielgattung, versteht man unter „dramatisch“ allgemein ein nicht alltägliches Geschehen, z.B. eine Sensation oder etwas Spannendes. Wenn aufgrund einer bestimmten Ansicht, unterschiedlichen Kräften oder ungewöhnlichen Zufällen eine Auseinandersetzung zwingend ist, haben wir eine dramatische Situation.
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Als aufgeschlossener Mensch zerbreche ich mir viel zu oft den Kopf über kleine, große, leichte oder schwere Dramen – selbst erlebt, selbstgemacht oder ausgedacht. Komplizierte Gedankengänge bringe ich gut zustande (gruebeley!). Triviales ist da manchmal eine Wohltat.

Jetzt habe ich mich doch glatt selbst von diesem Blognamen überzeugt. Was meint ihr? Für mich ist “Drama Weisser Yeti!” mittlerweile zu einem Ausruf mit Aufforderungscharakter geworden. Das ist doch ein guter Start.

(Und eigentlich ist es nur ein – gebt es zu – ziemlich geniales Anagramm meines Namens.)

Musikmomente

Regen und Sturm. Sonne und Hitze. Platz- und Hygienemangel. Was man alles bereit ist auszuhalten, für die Musik die man liebt. Ob Live-Konzerte oder Open Air-Festivals wie Rock am Ring, Hurricane, Glastonbury, etc. Jedesmal wieder begeistern mich Atmosphäre und Stimmung.  Dieses Prickeln, was man spürt, wenn auf einmal der geschätzte Künstler so nah ist. Auch wenn es 50, 100 oder mehr Meter weg sind.
Konzertfeeling
Die Band steht wirklich da vorn, wenn ich wollte, könnte ich vorstürmen und den Sänger bestimmt berühren. Zumindest kann ich das glauben. Ich liebe das. Dieses ganz besondere Gefühl, in diesem Moment am einzig richtigen Ort zu sein, bei der Musik, die man liebt. Mit Menschen, die das auch fühlen und mögen. Das kann einfach nicht falsch sein. Ich bin glücklich, solche Konzertmomente erlebt zu haben und gespannt, wieviele noch folgen. Damit nichts verblasst, müssen Konzerte im TV oder auf DVD herhalten. Dann prickelt es wieder…

 

Meer. Wind.

Seid ihr schon mal am Meer gewesen?
Seit meiner Kindheit bin ich diesem Eindruck von Frische und Freiheit erlegen und kann nicht anders, als Luft und Duft dort gierig einzusaugen, den Blick in die Ferne schweifen zu lassen, Möwengeschrei und Wellenrauschen zu lauschen. Du findest Muscheln, Steine und Strandgut, weil du einfach hinschauen MUSST zu all diesen kleinen Kostbarkeiten im Sand. Bei baumelnder Seele entflieht der Alltag, der Wind – es gibt keinen besseren, als den am Wasser! – pustet dir den Kopf komplett frei. Mehr

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